
Helge ABC
Dieses Helge-ABC wurde von den Fans aus dem Forum dieser Website erschaffen. Vielen Dank hierfür.
A wie Altersheim |
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Dieser Begriff ist zwar nicht unbedingt ein zentraler in Helges Universum, aber er kommt doch das eine oder andere mal in seinem Repertoire vor. So z. B. in "Praxis Dr. Hasenbein", als der Protagonist höchstpersönlich ins Altersheim abgeschoben wird ("Willkommen im Altersheim!"). Genannt sei in diesem Zusammenhang auch "Geh doch deine Oma mal besuchen" und das neue Stück "Oppa" auf der "Füttern Verboten" CD. Helge setzt sich immer sehr kritisch mit diesem Thema auseinander. Für ihn sind Altersheime doch eher geschmacklos. Es hat so etwas von "abgechoben werden". Daher beschreibt er die Räumlichkeiten dort auch immer recht skurril und überspitzt - aber doch eben auf - ich möchte sagen: Helgeeske Weise, passsend! |
B wie Baxter, Nihil |
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Er spielt - wie wir alle hier wissen - im 00Schneider-Film die Hauptrolle, also die Rolle des Mörders, der eigentlich Opfer eines Autoschiebers ist Nihil Baxter prägte das wohl typischste Schneider-Zitat: "Drei Männer in einem Raum - da ist schlecht F****lecken !" Eigentlich schade, dass dieser Verrückte auf so tragische Weise verkriminalisiert wird und nun im Knast sitzt, naja, was solls! |
C wie Cello |
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Helge lernte dieses Instrument in früher Kindheit, gleich nach dem Klavier.
Er begann jedoch im Teenagealter sein Haar beim spielen zu schütteln und legte sich das Cello quer auf den Schoß, um Jimi Hendrix zu imitieren (was seinen Lehrer zutiefst erschütterte).
Später tritt das Cello in zahlreichen Musikstücken und Filmen auf, z.b. 00 Schneider. |
D wie Doktor Hasenbein |
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Doktor Angelika Hasenbein ist (bekannterweise) ein Mann und wird vom Meister höchstpersönlich verkörpert. Er ist, liegt wahrscheinlich in seiner Natur, ein wunderbarer Jazzmusiker! Der medikamentenabhängige Arzt lebt so in den Tag hinein, hat keine Frau, dafür aber einen Sohn, der wesentlich älter ist als der Doktor selbst. Die Heimatstadt "Karges Loch" bietet eigentlich nicht viel Handlungsspielraum, da die Stadt lediglich aus 2 Straßen besteht. Trotzdem ist es Helge gelungen, ein Stück dahinein zu improvisieren, dass zwar eine gewisse Handlungsfolge hat, im Grunde aber völliger Blödsinn ist. |
E wie Edeldamen, Die |
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![]() http://www.mirjam-wiesemann.de |
Die Edeldamen haben einen kurzen Auftritt in Helges Film "Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem". Die Edeldame ist zunächst nach dem Überfall auf die Kutsche zu sehen als sie den Nasenmann mit Sir (englisch-Sprech ) anredet. Während das Edelfräulein am Ende Helge, also den gefährlichen Doc Snyder darum bittet mit ihm fortreiten zu dürfen, was der Doc jedoch bekanntermaßen ablehnt (u. a. will er keine Kinder). Den wohl legendärsten Auftritt haben sie jedoch, als die Edeldame und das Edelfräulein gemeinsam etwa in der Mitte des Films in der Szene "Die Stiefel einer Opa-Unke" überraschend im Hotelflur auftauchen und der Doc sich dort schnell verstecken muss. Er bleibt zwar unbemerkt (auch wenn sie direkt an ihm vorbeigehen und sich an ihm stoßen), kann jedoch nicht verhindern, dass sie in das geöffnete Zimmer vom Nasenmann reinschauen können, wo sich gerade der Herr -welcher sich mit 20 DM vom Doc bestechen ließ- lautstark seiner Notdurft entleert - direkt in die Stiefel vom Nasenmann. Die Edeldamen sind natürlich dementsprechend empört. Dies passt ja so gar nicht in ihre Welt der Gurkenmasken (Beide tragen da eine). Während sie weitergehen beklagen sie sich lauthals über derlei Umstände in dem Hotel. Die Edeldame könnte sehr gut die Mutter des Edlfräuleins sein. Die Edeldame wird gespielt von Christa Strobel, das Edelfräulein verkörpert Mirjam Wiesemann. Mirjam hat mittlerweile auch eine eigene Internetpräsenz: http://www.mirjam-wiesemann.de. |
F wie Fazanatas, Rodriguez |
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Der Name taucht zuerst auf der 2. Hörspiel-CD auf in der Nummer: "Sportnachrichten". Dort ist Rodriguez Fazanatas ein Profi-Fussballer, der für eine hohe Ablösesumme von Barcelona zu einem deutschen Verein wechselt. Während der Tour "Verzeih mir Baby" wurde daraus der Name eines Tourbegleiters, von Helge als lebender Gitarrenständer und angeblicher Argentinier bezeichnet. Er sang im gemischten Damen-Chor zum Song "Dein ewiges Nein geht mir auf den Sack du Sau" und stand sonst fast nur am Rand der Bühne. Rodriguez Fazanatas ist aber auch ein Name, unter dem Teddy Schuh im Film "Jazzclub" als Callboy arbeitet: "Mein Name ist Rodriguez Fazanatas von der Argentur Senora Fuck." |
G wie Gazelle |
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"Eine kleine Gazelle geht durch einen Wald...". Wer kennt nicht diesen legendären Satz. Selten hat Helge Schneider in seinen improvisierten Geschichten soviel geleistet wie im Stück "Gazelle" auf dem Album "Da Humm". Gewürzt mit politischer bösartiger Satire-Ironie und garniert mit einem Familiendrama "...doch die Mutter nahm die Gazelle nicht an!" und verfeinert mit Kriminal-Einlagen "Doch was geschah mit dem (ich glaube) dunkelgrünen VW-Passat? Nun, ich will es euch erzählen, Freundinnen und Freunde hier in der Stadt X!" Eines der herausragensten Sprach-Stücke des Meisters. Ein Muss für jeden halbwegs guten Fan und immer wieder gern zu hören. Stellt euch nur mal heutzutage den amerikanischen Präsidenten von Amerika vor, wie er mit dem belgischen Innenminister kämpft ! "Sind die Frikadellen schon fertig?" (Zitat: Kelmut Hohl) |
H wie Hörspiele |
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I wie Improvisation |
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Die Improvisation ist wohl das markanteste was Helge Schneider ausmacht! Kein anderer Komiker improvisiert so viel und so gut in seinen Auftritten/Aufnahmen wie Helge. Seine Impros füllen schonmal ganze Shows und sind immer auf die jeweiligen Leute angepasst. |
J wie Johnny Flash |
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K wie Knecht, Der |
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Nicht für wenige die Lieblingsfigur in "Mendy, das Wusical". Ist er auf der Hörbuch-CD vor allem berüchtigt für sein Gestottere, ist es im echten Musical die Einstudierung von "Die alte Stute ist zum letzten Mal besamt". Ein Publikumsgenuss... |
L wie LAUT! |
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LAUT! ist ein "Freestyle-Jazz"-Experiment! Die CD wurde aufgenommen von Eric St-Laurent, Thomas Jordi, Thomas Alkier und Helge Schneider. Diese Combo war längere Zeit unter dem Namen "the firefuckers" im deutschsprachigen Raum auf Touren. Anders als bei dem für "the firefuckers" üblichen Metal-Genre ist dies eine CD, auf der fast ausschließlich Jazz zu hören ist, und zwar ausschließlich Improvisationen, was der Meister ja gemeinhin wunderbar beherrscht (siehe: I wie Improvisation). Auf der CD befinden sich 20 Titel - lediglich Musik und nicht wie bei anderen Schneider-Veröffentlichungen gewohnt vereinzelte Hörspiele. Diese CD zähle ich zu meinen Schneiderschen Favoriten, was sicherlich daran liegt, dass eben nur Musik zu hören ist. Übrigens entstand die CD im Frühjar 2000 als sich die o.a. Jungs in Berlin trafen, "um die lockerste, ungezügelste und spontanste Aufnahmesession aller Zeiten" (Zitat: Booklet) zu machen. Eigentlich ein Muss für jeden Fan, zumal Titel wie "Schneiders Blues", "Gummibass", "Hendrix" und "Zack Domino" schon vom Namen her Appetit auf mehr machen. Zwischendurch werden kurze Samples eingespielt, Zitate, die bei den Probe gefallen sind und haben, wie z.B. das legendäre "ein bisschen problematisch, ein kleines bisschen problematisch...". Wie gesagt, einfach ein Muss. Auch ideal zu hören: am Abend, wenn man smooth in den Schlaf gejazzpopt werden will... |
M wie Mülheim an der Ruhr |
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Jeder der sich ein wenig für Helge interessiert weiß, dass er nicht nur hier geboren wurde, sondern hier seit seiner Geburt auch lebt. Er ist in dieser Großstadt (ca. 170.000 Einwohner) in der Nähe von Duisburg und mitten im Ruhrgebiet groß geworden (im wahrsten Sinne des Wortes). Hier ist er verwurzelt und verheimlicht nicht, dass er mit seiner Familie gerne dort lebt. Hier verbringt der Meister in aller Bescheidenheit seine Zeit - und wenn man Glück hat, kann man ihn in seiner Mülheimer Lieblings-Eisdiele antreffen (angeblich immer Sonntags). Diese kommt übrigens auch in einer Szene von "Jazzclub" vor, als Helge dort ewig warten muss, da eine Frau riesige Mengen Eis bestellt (nur auf der DVD! im Kinofilm wurde die Szene herausgeschnitten). Zudem radelt er gerne durch Mülheim und Umgebung. Diese Heimatverbundenheit zeigt sich auch in seinen Filmen, in denen Mülheim immer wieder als Drehort auftaucht (00 Schneider, Jazzclub). Mag dies auch pragmatische Gründe haben, um Produktionskosten zu sparen, so betont Helge, dass gerade dieses Flair einer nicht allzugroßen Großstadt im Ruhrgebiet genau seinen Vorstellungen entspricht. So sind nicht nur die Lokalitäten des Films "Jazzclub" original in Mülheim, sondern auch die Außenaufnahmen spielen sich in seiner Heimatstadt ab. So wird bspw. die Mülheimer Fussgängerzone miteinbezogen. Diese lokalen authentischen Szenen unterstützen wunderbar den Flair des Filmes. Hier wurden Lokalitäten nicht groß verändert sondern eins zu eins übernommen - so wie sie sind. Dies entspricht ja auch dem kontinuierlichen und konsequenten künstlerischen Schaffen von Helge. Neben dem Hotel Handelshof in Mülheim, welches in "00 Schneider" vorkommt, kann man sich weitere Mülheimer Lokalitäten und Bauwerke die im Film Jazzclub auftauchen, auf folgendem Link vom "paradoxen Vogelkundler" anschauen: http://www.pitodesign.de/helge |
N wie Nasenmann |
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Der Nasenmann ist eine Figur in "Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem", die von Peter Thoms gespielt wird. Er ist in der texanischen Gesellschaft nicht sehr akzeptiert, weshalb er von Doc Snyder auch nicht ernst genommen wird. Doc Snyder lässt ihm sogar in die Schuhe scheißen: "Scheiß sie ihm voll, scheiß sie ihm randvoll!" Das Ergebnis wird vom Nasenmann mit den Worten:"Igitt, das ist ja Stuhl!" quittiert. Der Nasenmann ist an seiner großen Nase und seinem lustigen Hut erkennbar. Der Hut hat kleine schwarze Bommeln, die dem Nasenmann im Gesicht rumbommeln. |
O wie Oppa, Omma |
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Senioren spielen in Schneiders Werk eine wichtige Rolle. Während seines Eduscho-Studiums waren es vor allem ältere Herren, die in ihrer urigen aber (wie Schneider in einem Interview sagte) "souveränen" Art das Leben meistern und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Von diesen "Typen des Ruhrpotts" inspiriert, übernahm er vieles von ihrer Art zu sprechen und sich zu bewegen in seine Bühnenshows. In seiner Autobiographie schreibt Schneider: "Wenn ich auf die Bühne gehe, denke ich, ich bin einer von diesen Opas. Sie hatten den größten Einfluss auf meine Arbeit. Schon als Kind wollte ich gerne Opa sein." (Seite 92) Auch die klassische Oma ist für Schneider wichtig. Das Tratschen, Plappern und Lästern älterer Frauen thematisierte er bereits früh in seinem Hörspiel: "Kaffeekranz". Das Obskure der unsterblich wirkenden katzenliebenden Oma im grauen "Popeline-Mantel" und "hochhackigen Pömps" breitete er in seinem Klassiker "Katzenoma" in immer neuen Variationen aus. Doch in seinem Lied "Geh doch deine Oma mal besuchen" setzte Schneider der Oma, vielleicht auch seiner eigenen, schließlich ein Denkmal als liebenswerte, immer authentische Person, ohne die wir alle ein paar gestrickte Socken weniger hätten. |
P wie Polizei |
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"Einlass, Befragung, Polizahei!!!" - diese Aufforderung zum Öffnen der Haustür veranlasst eigentlich keinen Ganoven, sich zur Tür zu begeben. Anders bei Kommissar 00Schneider, dem Polizisten schlechthin. Davon abgesehen, dass er "ausschließlich mit dem Gehirn" ermittelt und sich schlechten Anmachversuchen seiner Kollegen zur Wehr setzen muss, ist die Figur des Kommissars eine Persiflage auf die gesamte Polizeiarbeit unserer schönen Republik. Er hat im Grunde nix im Kopp und sein (Un-)Vermögen, die Bösewichte zu fassen ist auch eher dem Zufall zugeschrieben als der Spitzfindigkeit des Polizeiapparates. Alles in allem ist der Kommissar samt seinem Lieutenant (den man im richtigen Leben eher ein Knasti-Dasein als eine Polizeikarriere nachsagen würde) und allen anderen in Film, Buch, Musical usw. vorkommenden Polizisten ein perfider Abklatsch der Wirklichkeit. |
Q wie Qualle |
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Ein plattes rundes durchsichtiges Ding, das bei Shows auf Helges Klavier liegt und sich ideal zum Verzerren des Gesichtsaudruck eignet. Es gibt verschiedene Versionen davon wie Helge zu seiner Qualle gekommen ist. Mal hat er das versteinerte, oder nein, "vergläserte", Tier im Park gefunden und zu einem Optiker getragen, der ihm dann eröffnete, es handele sich um die verlorene Kontaktlinse eines Wals. Oder er ist in seinem Ost-See-Urlaub mit der Hacke voll in die arme Qualle reingetreten, worauf auch der Tierarzt nicht mehr helfen konnte, sich aber trotzdem fürstlich bezahlen ließ. Nun muss sie also als Gag in Helges Shows herhalten, die Qualle. Aber sonst geht's ihr gut. Hatt'se ja selber so gewollt. Ich mein, bei Helge kann jeder machen was er will. |
R wie Rabe |
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Dem Raben setzte Schneider bereits früh ein Denkmal in seinem Gedicht "Der Rabe":
"Ein Rabe ging im Feld spazieren! Da fällt der Weizen um ! " Das irgendwann Anfang der 1990er Jahre aus dem Stehgreif heraus entstandene Gedicht diente als Rausschmeißer bei seinen Konzerten sowie auf dem klassischen Album "Es gibt Reis!". Es ist „nicht Rilke“, wie Helge selbst bemerkte, „aber dafür kurz.“ Experten schlagen vor die Szene im Weizenfeld als Reflexion einer existentialistischen Katharsis zu interpretieren, doch auch auf eine mögliche Verbindung zum Tod Vincent van Goghs wurde hingewiesen. Ein weiteres mal begegnet uns der Rabe in „Mendy das Wusical“ wo er in der Figur des „schwarzen Vogels“ die Seelen Verstorbener ins Jenseits begleitet. Hier lassen sich Vergleiche zur volkstümlichen Konnotation des Raben als Todesbote ziehen. Der Rabe ist nur einer von mehreren Vögeln die in Schneiders Werk eine Rolle spielen. Zu erwähnen sind auch der ->Adler, die –>Balalaika und der ->Meisenmann. |
S wie Schachtelhalm |
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Eine Pflanze der Familie der Equisetaceae.
Bei Helge Schneider kommt sie in dem Hörspiel "Philosophie II" vor. In der Urzeit war demnach alles aus Schachtelhalm. "Schachtelhalme hier, Schachtelhalme da, Schachtelhalme in Amerika." |
T wie Texas |
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Texas (nicht zu verwechseln mit Paris) ist ein kleines Städchen irgendwo im Wilden Westen, das sich durch seine außerordentlich matschigen Straßen, sowie die Neigung seiner Einwohner zu Bommeleien und spontaner Aufknüpfung nerviger Deutscher auszeichnet. |
U wie Uschi, Tante |
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Tante Uschi ist eine korpulente, pfeiferauchende Dame unbestimmten Alters, die in dem kleinen Städtchen Karges Loch ein Waisenhaus leitet. Dargestellt von Andreas Kunze spielte sie eine Rolle in Helges Film "Praxis Dr. Hasenbein". Hier muss sie sich mit den aufsässigen Kindern herumschlagen, und geht dabei teilweise grob vor, etwa wenn diese den Sohn von Dr. Hasenbein ärgern. Doch in der rauen Schale steckt ein weicher Kern und es gelingt ihr im Waisenhaus eine Athmosphäre von Gemeinsamkeit und Zuhause zu schaffen. |
V wie Vogelhochzeit |
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Das Volkslied "Die Vogelhochzeit" ist wahrscheinlich unter echten Helge-Fans eines der populärsten Lieder. Dies erkennt man u.a. daran, dass hier im "alten" Forum vor dem Hackerangriff eine unzählige Seiten umfassende Strophensammlung diesen Liedes entstanden ist. Zuerst wird natürlich philosophiert, denn "ein Vogel alleine kann ja keine Hochzeit machen"! Es wird erzählt, wie der Vogel zu seiner Braut kommt, und dass nach der 1. Strophe die Hochzeit eigentlich schon zu Ende ist, weil der Rabe "die Braut zu Grabe" trog. Jedoch hält dieses Missgeschick den Künstler nicht davon ab, viele weitere Strophen fernab jeglicher grammatikalischen und inhaltlichen Regelungen zu erfinden! |
W wie Wurst |
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Die Wurst als Nahrungsmittel spielt v.a. in Helges Liedern immermal wieder eine Rolle. So wird z.B. der Wurstfachverkäuferin besungen, deren Lebenssinn eben "die Wurst" ist. Auch gibt es im Hörspiel "Operette für eine kleine Katze" eine Wurstbude, allerdings findet sie hier nur kurz Erwähnung. Ebenfalls erklärt Helge dem geneigten Hörer, dass es "Bonbons aus Wurst" gibt und im Lied "Pommesbude" wird auch ein Wurst bestellt. Und wenn man eine Mutter hat, so befindet sich im Schrank nicht nur Butter, sondern auch Teewurst oder Leberwurst. Leberwurst ist ein Nahrungsmittel, dass laut Helge nach und nach von der legendären und überaus delikaten Bauchspeicheldrüsenwurst vom Markt verdrängt wird - man darf also gespannt sein... |
X wie X |
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X ist eine nicht näher bezeichnete Stadt, in der Helge in einer Live-Aufnahme die Geschichte von der Gazelle erzählt und die Zuhörer mit "Freundinnen und Freunde hier in der Stadt X" anspricht. Die Aufnahme soll zwar (laut Booklet) in Berlin gemacht worden sein, der Wahrheitsgehalt dieser Aussage ist jedoch stark anzuzweifeln. Vermutlich wollte man hier den wirklichen Namen der Stadt geheimhalten, warum sonst auch hätte Helge ihn als "Stadt X" verschleiern müssen? Unter Helgologen kursieren die unterschiedlichsten Vermutungen über den wahren Namen von X. So wurde die Theorie geäußert, es handle sich um das sagenhafte Atlantis, das Helge auf einer seiner Reisen mit Reinhold Messner entdeckte. Andere Stimmen wollen in X jedoch den kleinen Ort Karges Loch entdeckt haben, der demzufolge keineswegs eine Erfindung von Helge wäre, sondern an geheimem Ort in Deutschland tatsächlich existierte. Helge selbst hat bis heute dazu geschwiegen. |
Y wie York, Pete |
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Pete York - Jahrgang '42 - ist ein britischer Schlagzeuger. Eigentlich ist er der Schlagzeuger, wenn nicht sogar der beste Schlagzeuger auf der ganzen Erde. Seit 2004 ist Pete York mit Helge Schneider zusammen... unterwegs! Zuerst spielte er im Film "Jazzclub - der frühe Vogel fängt den Wurm" die Rolle des ewig schlagzeugenden Howie. Derzeit ist Pete mit Helge zum zweiten Mal auf Tour! Auch diesmal werden die glücklichen Konzertbesucher wieder schier endlos lange Solata bei diversen Konzertii zu hören bekommen! Wer Pete York schon einmal live beim "abgehen" genießen konnte, der weiß, dass Pete schneller trommelt als der Schall selbst es hören lässt! |
Z wie Zeitung, Zeitschrift |
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Die Zeitung kommt bei Helge Schneider in verschiedenen Funktionen vor.
Am einprägsamsten ist sicher die Szene aus Jazzclub , in der Teddy Schuh bei strömendem Regen versucht, die Zeitungen auszutragen und sie in die dafür vorgesehenen Schlitze zu stecken, was ihm ob der Durchnässtheit der Medienobjekte nicht gelingt. Die Zeitung steht hier für eine Art des Broterwerbs für den armen Teddy. |
Vielen Dank an Frau Feld, Frau Ernestus, Firefucker, Paradoxe Vogelkunde, langsmethanromp, Der Jazzfan, öäh öäh öüber 12 und ERWIN!
Da es natürlich soviel über Helge gibt, ist nun ein zweites Helge-ABC in Arbeit. Hier der Start:
A wie Arbeitsamt |
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Das Arbeitsamt hatte in Helges Werk der 90er eine wichtige Rolle inne. Die drei >> Hörspiele "Arbeitsamt I", Arbeitsamt II" und "Arbeitsamt III" zeugen davon. In diesen Episoden wird die schwierige Vermittelbarkeit von Individuen, die nicht ins Schema passen, deutlich und somit überhaupt die Probleme von Menschen, die anders oder gar Außenseiter sind. |