Wann darf ein Student in die private Krankenversicherung?

pkv-vergleichFür Studenten gilt die gesetzliche Krankenversicherungspflicht. Im Detail bedeutet dies, dass jeder Student zu Beginn seines Studiums der Universität eine Bescheinigung vorlegen muss, die beweist, dass er krankenversichert ist. Viele nutzen die Chance, weiterhin in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbleiben. Andere wiederum möchten gerne einen umfassenderen Schutz und besondere Leistungen im Notfall erhalten. Aus diesem Grund möchten viele Studenten eine private Krankenversicherung genießen. Die Frage stellt sich nur: Wann darf sich ein Student privat krankenversichern?

Voraussetzungen für eine private Krankenversicherung

Ein Student darf nur dann in der gesetzlichen Familienversicherung bleiben, wenn er über kein eigenes Einkommen verfügt. Hierbei sind die Grenzen relativ niedrig angesetzt worden. So darf ein Student (Stand 2016) nicht mehr als 375 Euro monatlich oder falls es sich um eine geringfügige Beschäftigung handelt, nicht mehr als 450 Euro monatlich verdienen. Wer diese Grenzen überschreitet, fällt automatisch aus der gesetzlichen Krankenversicherung raus und hat die Chance, sich privat zu versichern.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Antrag auf Befreiung der Krankenversicherungspflicht zu stellen. Dieser Antrag muss innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Studiums gestellt werden. Diese Regelung wurde erweitert und gilt nunmehr nicht nur für das erste Studium, sondern immer für jedes neue Studium.

Private Krankenversicherungen bieten günstige Tarife

Jede private Krankenversicherung bietet eigene, günstige Tarife für Studenten an. Selbstverständlich hat jede Versicherungsgesellschaft ihre eigenen Leistungen und andere Beiträge. Aus diesem Grund lohnt sich ein private Krankenversicherung Vergleich immer, um die bestmögliche Krankenversicherung zu finden. Sie sollten in diesem Fall nicht nur die momentanen Kosten beachten, sondern ebenfalls die Tarife, in die Sie nach Ihrem Studium einsteigen können. Sicherlich ist es für Sie praktisch, wenn Sie im Moment weniger Kosten tragen müssen, würden sich aber maßlos ärgern, wenn Sie nach dem Studium jedoch erhebliche Beiträge zu stemmen hätten. Im Übrigen gelten die günstigen Studententarife nur bis zum 35. Lebensjahr. Danach bietet die PKV keine günstigen Tarife mehr an und Sie müssen normale Tarife in Anspruch  nehmen. Sollten Sie dann kein eigenes Einkommen erzielen, könnte dies ein Problem werden.

Eine private Krankenversicherung für Studenten präsentiert sich als ein günstiger Einstieg in die PKV: Die Tarife werden im Laufe der Zeit erhöht und passen sich so den gesundheitlichen und körperlichen Begebenheiten des Versicherten an. Im Detail bedeutet es: Je höher Ihre Einstiegskosten in die PKV sind, umso höher werden diese auch in ein paar Jahren sein. Studenten können diese Kosten niedriger halten, indem Sie in jungen Jahren mit einem niedrigen Tarif starten.